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Praxis27. April 20263 min read

Wie wir Hermes intern nutzen: Unser KI-Agenten-Workflow bei KoBra

KoBra nutzt Hermes als Agenten-Framework, um interne E-Mails, Aufgaben, Recherche, Projektsteuerung und Delegation besser zu organisieren.

KoBra Team
Wie wir Hermes intern nutzen: Unser KI-Agenten-Workflow bei KoBra

Wie wir Hermes intern nutzen: Unser KI-Agenten-Workflow bei KoBra

Wir haben Hermes nicht gebaut.

Wir nutzen Hermes als Framework.

Das ist wichtig, weil es die Wahrheit besser beschreibt als jeder Marketing-Satz. KoBra erfindet nicht jedes Rad neu. Wir nehmen Frameworks, die Agentenarbeit möglich machen, und bringen sie in echte Prozesse.

Intern nutzen wir Hermes, um zu testen, was im Alltag wirklich funktioniert.

Warum wir Hermes nutzen

Unser eigener Alltag besteht aus genau den Problemen, die viele Mittelständler auch haben:

  • E-Mails mit Projektkontext
  • Telegram-Nachrichten mit Aufgaben
  • Recherche, die sauber dokumentiert werden muss
  • Coding-Aufgaben, die an spezialisierte Agenten gehen
  • Kundenkommunikation, die Kontext braucht
  • Projekte, die nicht in einem einzigen Tool leben

Hermes hilft uns, daraus nicht 17 einzelne Chatfenster zu machen, sondern steuerbare Agenten-Workflows.

Telegram als Steuerzentrale

Ein praktischer Unterschied: Wir steuern viele Aufgaben über Telegram.

Nicht, weil Telegram magisch ist. Sondern weil es schnell ist.

Eine Nachricht kann ein Auslöser sein. Der Agent erkennt Aufgabe, Kontext und Ziel. Danach wird Recherche gestartet, eine Aufgabe vorbereitet oder ein spezialisierter Agent eingebunden.

Wie wir Hermes intern nutzen: Unser KI-Agenten-Workflow bei KoBra - Illustration

E-Mail wird zu Aufgabe

Bei E-Mails ist die Herausforderung nicht das Lesen.

Die Herausforderung ist: Welche Mail gehört zu welchem Projekt? Was ist schon bekannt? Gibt es frühere Kommunikation? Muss eine Aufgabe entstehen? Braucht Jan eine kurze Rückfrage?

Ein interner Agenten-Workflow kann genau diese Vorarbeit machen.

Projektkontext statt Copy-Paste

Der größte Gewinn ist Kontext.

Ein Mensch muss sonst ständig zwischen Mail, Projekt, Code, Dokumentation und Chat wechseln. Hermes hilft uns, relevante Informationen in den Arbeitsauftrag zu bringen.

Das spart nicht nur Zeit. Es reduziert Fehler.

Was funktioniert

Sehr gut funktionieren:

  • Zusammenfassungen von E-Mail-Verläufen
  • Aufgaben aus Nachrichten ableiten
  • Recherche mit klarer Fragestellung
  • Delegation an Coding-Agenten
  • Rückmeldung in kurzer, verständlicher Form

Was nicht funktioniert

Nicht alles sollte autonom laufen.

Kundenkommunikation braucht Freigabe. Kritische technische Änderungen brauchen Review. Und wenn Kontext fehlt, soll der Agent fragen, nicht raten.

Das ist der Grund, warum wir intern stark auf Human-in-the-Loop setzen.

Was Kunden daraus lernen können

Die wichtigste Erkenntnis: Das Framework allein löst nichts.

Hermes ist die Grundlage. Produktiv wird es erst durch klare Rollen, gute Prompts, saubere Integrationen, Freigaben und Monitoring.

Genau diese Erfahrung übertragen wir auf Kundenprozesse — häufig mit OpenClaw als Framework für produktive Kunden-Agenten. Mehr dazu: OpenClaw in der Praxis.

Fazit

Wir reden nicht nur über KI-Agenten.

Wir nutzen sie täglich intern.

Und genau deshalb wissen wir: Der Unterschied zwischen Demo und Produktivität liegt nicht im Modell. Er liegt im Workflow.

Mehr zum Gesamtansatz: KI-Agenten für den Mittelstand.

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