Dispositions-Backoffice automatisieren: Weniger Tippen, mehr Disponieren
Ihre Disponenten sind Profis. Sie kennen jeden Fahrer, jede Route, jeden Kunden. Sie jonglieren 50 Aufträge gleichzeitig und finden immer eine Lösung.
Und dann tippen sie 4 Stunden am Tag Daten ins TMS.
Das ist falsch.
Das Problem: Disposition vs. Dateneingabe

Ein typischer Arbeitstag eines Disponenten:
| Aufgabe | Zeit |
|---|---|
| Aufträge aus Emails ins TMS übertragen | 2,5 Stunden |
| Lieferscheine und PODs verarbeiten | 1,5 Stunden |
| Telefon und Kommunikation | 1,5 Stunden |
| Eigentliche Disposition | 2,5 Stunden |
2,5 von 8 Stunden. 31% der Arbeitszeit für das, wofür Sie die Person eingestellt haben.
Die anderen 69%? Dateneingabe. Die könnte ein Computer machen.
Ist Ihre Spedition bereit für Dokumentenautomatisierung?
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Was wir unter "Backoffice" verstehen
Wir reden nicht über Tourenoptimierung oder GPS-Tracking. Das macht Ihr TMS.
Wir reden über:
Auftragseingang
- Emails mit Bestellungen lesen
- PDFs und Excel-Anhänge auswerten
- Daten ins TMS übertragen
- Auftragsbestätigungen verschicken
Dokumentenverarbeitung
- Lieferscheine digitalisieren
- CMR-Frachtbriefe erfassen
- Wiegescheine verarbeiten
- PODs (Proof of Delivery) ablegen
Statusaktualisierung
- Tour-Status im System aktualisieren
- Kunden über Verzögerungen informieren
- Abrechnungsdaten zusammenstellen
- Berichte erstellen
Das ist repetitive Arbeit. Wichtig, aber repetitiv. Perfekt für Automatisierung.
Wie Automatisierung funktioniert
Schritt 1: Email-Monitoring
Ein Kunde schickt eine Bestellung per Email. Die KI:
- Erkennt die Email als Bestellung (nicht als Anfrage, Beschwerde, etc.)
- Öffnet den PDF-Anhang
- Extrahiert alle relevanten Daten:
- Absender/Empfänger
- Ladestelle/Entladestelle
- Datum/Uhrzeit
- Ware/Gewicht/Volumen
- Besondere Anforderungen
Schritt 2: TMS-Integration
Die extrahierten Daten werden automatisch im TMS angelegt:
- Neuer Transportauftrag
- Verknüpfung mit Kundenstamm
- Zuordnung zu Fahrzone/Gebiet
- Vorläufige Terminierung
Schritt 3: Benachrichtigung
Der Disponent sieht:
- "Neuer Auftrag von Kunde X angelegt"
- "Zur Disposition bereit"
- "Geschätzte Zeit: 4h, Zone Süd"
Ein Klick zur Bestätigung. Kein Tippen.
Schritt 4: Rücklauf
Der Fahrer liefert. Macht Foto vom Lieferschein. Die KI:
- Empfängt das Foto (per App oder WhatsApp)
- Extrahiert Daten (Unterschrift, Datum, Mengen)
- Matched mit dem Auftrag
- Aktualisiert Status im TMS
- Legt Dokument revisionssicher ab
Der Disponent sieht: "Auftrag 4711 abgeschlossen. POD vorhanden."
Die Integration mit Ihrem TMS

"Müssen wir unser TMS wechseln?"
Nein. Wir arbeiten mit dem, was Sie haben.
CarLo
- REST-API Integration
- Aufträge automatisch anlegen
- Status bidirektional synchronisieren
Winsped
- API oder CSV-Import
- Batch-Verarbeitung möglich
- On-Premise bleibt on-premise
Transporeon / TimoCom
- Aufträge aus Frachtenbörse automatisch importieren
- Angebote automatisch erstellen
SAP TM
- BAPI-Integration
- Oder IDOc-Schnittstelle
- Enterprise-ready
Eigenentwicklung
- REST-API wenn vorhanden
- CSV/SFTP als Fallback
- Wir bauen den Connector
Beispiel: Ein Tag mit Automatisierung
06:00 — 15 neue Auftrags-Emails über Nacht. Früher: 2 Stunden Tipparbeit. Jetzt: Alle Aufträge im TMS. Disponent prüft, bestätigt.
09:30 — Kunde ruft an, will wissen wo seine Lieferung ist. Früher: Im TMS suchen, Fahrer anrufen. Jetzt: Ein Blick aufs Dashboard, Echtzeit-Position, "Ankunft in 35 Minuten."
11:00 — Fahrer meldet: Zusätzliche Palette beim Kunden. Früher: Auftrag manuell ändern, neue Papiere erstellen. Jetzt: Fahrer macht Foto vom aktualisierten Lieferschein, System passt Auftrag an.
14:00 — 12 Lieferungen abgeschlossen. Früher: Papierstapel durcharbeiten, alles ins System. Jetzt: Alle PODs schon digital erfasst. Disponent prüft nur Ausnahmen.
16:00 — Tagesbericht für die Geschäftsführung. Früher: Excel-Export, Zahlen zusammensuchen, formatieren. Jetzt: Dashboard zeigt alles in Echtzeit. Export mit einem Klick.
Ergebnis: Der Disponent disponiert, statt Daten abzutippen.
Was bringt das?
Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen: Wie viele Stunden am Tag fließen bei Ihren Disponenten in Auftragserfassung, Belege und Statusmeldungen? Das ist die Zeit, die Automatisierung zurückgeben kann. In unseren Referenzprojekten sparen Mitarbeitende 20 bis 50 % ihrer Wochenzeit für automatisierte Aufgaben, je nach Prozess.
Was passiert mit den Disponenten?
Die Disponenten werden nicht ersetzt. Sie werden entlastet.
Vorher:
- Daten tippen (frustrierend)
- Papiere suchen (zeitfressend)
- Kunden vertrösten ("ich muss erst nachschauen")
- Überstunden wegen Papierstau
Nachher:
- Echte Disposition (wofür sie gut sind)
- Kundenbetreuung (wofür Sie sie brauchen)
- Optimierung (was Geld spart)
- Pünktlich Feierabend
Die guten Disponenten bleiben nicht wegen des Tippens. Die bleiben, weil sie disponieren können. Automatisierung macht den Job besser, nicht überflüssig.
Einführung in vier Schritten
Woche 1: Analyse
- Ihre aktuellen Prozesse verstehen
- Email-Formate analysieren
- TMS-Schnittstellen prüfen
- Quick Wins identifizieren
Woche 2: Setup
- Email-Integration konfigurieren
- KI auf Ihre Dokumente trainieren
- TMS-Connector einrichten
- Testumgebung aufsetzen
Woche 3: Pilotbetrieb
- Ein erster Teil der Aufträge läuft automatisch
- Disponenten prüfen jedes Ergebnis
- Fehler werden korrigiert und gelernt
- Tägliches Finetuning
Woche 4: Rollout
- Standardaufträge laufen automatisch
- Nur Ausnahmen werden manuell bearbeitet
- Reporting und Dashboards live
- Schulung abgeschlossen
Typische Fragen
"Was wenn die KI Fehler macht?"
Sie macht Fehler. Wie jeder, der Daten erfasst.
Deshalb gibt es Validierungsregeln:
- Unbekannter Kunde? → Manuell prüfen
- Ungewöhnliche Menge? → Bestätigung erforderlich
- Widersprüchliche Daten? → Disponent entscheidet
Die KI weiß, was sie nicht weiß.
"Unsere Kunden schicken chaotische Emails"
Das ist normal. Unsere KI ist auf Chaos trainiert.
- Bestellung im Email-Text statt Anhang? Funktioniert.
- PDF-Scan statt echtes PDF? Funktioniert.
- Handschriftliche Notizen? Funktioniert.
- Drei verschiedene Formate vom selben Kunden? Funktioniert.
Mit jeder Woche im Betrieb kennt das System die Formate Ihrer Kunden besser.
"Wir haben schon ein Kundenportal"
Super. Dann haben Sie zwei Kanäle:
- Portal: Aufträge gehen direkt ins TMS
- Email: Aufträge gehen über KI ins TMS
Ein Dashboard. Beide Quellen. Keine doppelte Arbeit.
"Was ist mit Datenschutz?"
Ihre Daten bleiben bei Ihnen (oder bei uns, DSGVO-konform in Frankfurt).
- Keine Cloud-APIs von US-Anbietern
- Keine Speicherung von Dokumenten außerhalb Ihrer Kontrolle
- Verschlüsselte Übertragung
- Löschung nach Verarbeitung (oder Archivierung, Ihre Wahl)
Nächster Schritt
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Wir schauen uns 30 Minuten lang Ihren Auftragseingang an:
- Wie kommen Aufträge rein?
- Was kostet Sie die manuelle Verarbeitung?
- Wie viel können Sie automatisieren?
Konkrete Zahlen. Keine Versprechungen.
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