Eine Bestellung kommt rein. Per Email. PDF-Anhang.
Ihr Mitarbeiter öffnet die Email. Öffnet das PDF. Öffnet das ERP. Tippt die Kundennummer. Sucht den Kunden. Tippt die Artikelnummern. Sucht die Artikel. Tippt die Mengen. Prüft die Preise. Speichert. Schickt Bestätigung.
8 Minuten. Für eine Bestellung.
Bei 100 Bestellungen am Tag: 13 Stunden Tipparbeit. Fast zwei Vollzeitstellen. Nur fürs Abtippen.
Das muss nicht sein.
Wie KI-gestützte Bestellverarbeitung funktioniert

Schritt 1: Eingang erkennen
Die KI überwacht Ihren Posteingang. Eine neue Email kommt rein. Die KI analysiert:
- Ist das eine Bestellung? (Nicht jede Email ist eine)
- Von welchem Kunden?
- Welches Format? (PDF, Excel, Freitext)
Dann ist klar: "Bestellung von Kunde 4711, PDF-Anhang, Standard-Format."
Schritt 2: Inhalt extrahieren
Die KI öffnet das PDF. Keine Template-Erkennung. Echtes Verstehen.
Sie findet:
- Kopfdaten: Bestellnummer, Datum, Lieferadresse
- Positionen: Artikelnummer, Bezeichnung, Menge, Preis
- Konditionen: Liefertermin, Zahlungsziel, Versandart
Auch wenn das PDF:
- Gescannt ist (nicht digital)
- Ein anderes Layout hat als letzte Woche
- Handschriftliche Notizen enthält
- In schlechter Qualität ist
Die KI liest, was ein Mensch lesen kann. Und einiges, was er übersieht.
Schritt 3: Stammdaten abgleichen
Bevor irgendwas gebucht wird: Validierung.
- Kunde bekannt? → Stammdaten laden
- Artikel vorhanden? → Bestand prüfen
- Preis korrekt? → Mit Preisliste vergleichen
- Liefertermin machbar? → Kapazität checken
Abweichungen werden markiert:
- "Artikel 7890 nicht im Sortiment — meinten Sie 7809?"
- "Preis weicht 12% von Listenpreis ab — Sonderkonditionen?"
- "Liefermenge übersteigt Bestand — Teillieferung?"
Schritt 4: ERP-Buchung
Alles okay? Die KI legt den Auftrag an. Automatisch. In Ihrem ERP.
- SAP: BAPI-Aufruf, Auftrag angelegt
- Microsoft Dynamics: API-Call, Order created
- Sage: Import, Beleg gebucht
- Eigenentwicklung: REST/CSV, Daten übertragen
Der Auftrag existiert. Mit allen Positionen. Allen Konditionen. Allen Verknüpfungen.
Schritt 5: Bestätigung
Der Kunde bekommt automatisch eine Auftragsbestätigung. Per Email. Mit PDF. Professionell formatiert.
Ihr Mitarbeiter? Sieht eine Notification: "Auftrag 4711 angelegt und bestätigt."
Falls er will, kann er nachschauen. Muss er aber nicht.
Was die KI aus verschiedenen Formaten liest

PDF-Bestellformulare
Der Klassiker. 70% aller B2B-Bestellungen.
- Strukturierte Formulare: Felder werden direkt ausgelesen
- Freiformat-PDFs: Die KI erkennt die Felder auch ohne festes Layout
- Gescannte Dokumente: Unsichere Felder gehen zur Prüfung an Ihr Team
Excel-Listen
Großkunden schicken gerne Excel. 500 Positionen in einer Datei.
- Automatische Spaltenerkennung
- Umgang mit Formatierungschaos (leere Zeilen, merged cells)
- Validierung gegen Artikelstamm
Eine Excel mit 500 Zeilen? Wird in einem Durchgang eingelesen, statt stundenlang abgetippt.
Email-Freitext
"Hallo, wir brauchen wieder 50 Stück von dem Blauen. Diesmal bitte an die Filiale Süd. Bis Freitag wenn möglich. Danke!"
Die KI versteht:
- Menge: 50
- Artikel: "das Blaue" → Lookup in Bestellhistorie → Artikel 4523
- Adresse: "Filiale Süd" → Lieferadresse aus Stammdaten
- Termin: Kommender Freitag
Kontext ist alles. Die KI hat den Kontext.
EDI / XML
Sie haben EDI mit einigen Kunden? Gut. Aber jeder hat ein anderes Format.
Die KI normalisiert alles. EDIFACT, XML, JSON, CSV — am Ende steht ein einheitlicher Auftrag in Ihrem ERP.

Integration in bestehende Systeme
SAP
- S/4HANA: REST-API
- ECC: BAPI / RFC
- Business One: Service Layer
Microsoft Dynamics 365
- Business Central: AL Extensions
- Finance & Operations: Data Entities
- CRM-Anbindung optional
Sage
- Sage 100: API
- Sage X3: Web Services
- Sage 50: CSV-Import
Eigenentwicklungen
- REST-API vorhanden? Direkte Integration
- Keine API? Datenbank-Insert oder CSV
- Legacy-System? Wir finden einen Weg
Egal welches System: Ihr erster KI-Assistent arbeitet nach spätestens 21 Tagen im Tagesgeschäft, garantiert. Sonst zahlen Sie den ersten Monat nicht.
Die Rechnung
Beispiel: 100 Bestellungen/Tag, manuell
So rechnen Sie Ihren heutigen Aufwand (setzen Sie Ihre eigenen Werte ein):
| Kennzahl | Manuell |
|---|---|
| Zeit pro Bestellung | 8 min |
| Tagesaufwand | 13,3 h |
| FTE benötigt | 1,7 |
| Fehlerquote (Annahme) | 3% |
| Kosten/Jahr (Personal) | 85.000€ |
Dazu kommen Fehlerkosten: Bei 3% Fehlerquote und 50€/Fehler sind das rund 54.000€ im Jahr.
Was KoBra kostet
KI-Agenten-Einführung: 4.000 € pro Monat, Laufzeit 6 Monate, bis zu 6 Arbeitsabläufe, inklusive Anbindung, Betrieb und Monitoring. Bestellverarbeitung ist einer davon.
Wie viel Arbeit ein Agent übernimmt, hängt vom Prozess ab. In Referenzprojekten sparen Mitarbeitende 20–50 % ihrer Wochenzeit für die automatisierten Aufgaben.
Zusätzliche Benefits
- Schnellere Bearbeitung: Bestellungen werden bestätigt, sobald sie geprüft sind, nicht erst am nächsten Tag
- 24/7-Verfügbarkeit: Nachtbestellungen werden sofort vorbereitet
- Skalierbarkeit: Mehr Bestellungen bedeuten nicht automatisch mehr Personal
Typische Einwände
"Unsere Bestellungen sind zu individuell"
Das hören wir oft. Und dann sehen wir: Die meisten Bestellungen folgen wenigen Mustern.
Die KI lernt Ihre Muster: Stammkunden, Formate, Besonderheiten.
Die wirklich individuellen Fälle? Die gehen zur manuellen Prüfung. Der Rest läuft automatisch.
"Wir haben zu wenig IT-Kapazität"
Die Integration machen wir. Ihre IT muss:
- ERP-API-Zugang einrichten
- Email-Postfach freigeben
- Testumgebung bereitstellen (optional)
Mehr nicht.
"Was wenn das System ausfällt?"
Dann machen Sie es manuell. Wie bisher.
Wir überwachen den Betrieb laufend (Monitoring ist im Angebot enthalten), geplante Wartung findet nachts statt.
"Unsere Mitarbeiter haben Angst um ihre Jobs"
Verständlich. Aber: Die Mitarbeiter werden nicht ersetzt. Sie werden versetzt.
Von "Bestellungen abtippen" zu:
- Kundenbetreuung
- Problemlösung
- Prozessoptimierung
- Vertriebsunterstützung
Die monotone Arbeit fällt weg. Die interessante bleibt.
Implementierung: erster KI-Assistent in spätestens 21 Tagen
Erste Woche
- Analyse Ihrer Bestellformate
- ERP-Schnittstelle einrichten
- KI mit Ihren Dokumenten einrichten
Danach
- Parallelbetrieb: KI läuft mit, Menschen prüfen alles
- Laufende Verbesserung der Erkennung
- Feintuning der Validierungsregeln
Spätestens nach 21 Tagen
- Produktivbetrieb mit menschlicher Kontrolle
- Nur Ausnahmen werden manuell bearbeitet
- Reporting und Dashboards aktiv
Das ist eine Tempo-Garantie: Arbeitet der erste Agent bis dahin nicht im Tagesgeschäft, zahlen Sie den ersten Monat nicht.
Was Sie brauchen
Technisch
- Email-Postfach (Exchange, Gmail, IMAP)
- ERP mit API oder Import-Funktion
- Artikelstammdaten digital verfügbar
Organisatorisch
- 1 Ansprechpartner für Fragen
- Beispiel-Bestellungen zum Einrichten
- Bereitschaft, Prozesse anzupassen
Was Sie NICHT brauchen
- IT-Projekt über 6 Monate
- Neue Software für alle Mitarbeiter
- Änderungen an Ihrem ERP
Nächster Schritt
Viele Bestellungen pro Tag? Zu viel Zeit mit Tippen verschwendet?
30 Minuten. Wir schauen uns Ihre Bestellungen an und sagen Ihnen:
- Wo das größte Automatisierungspotenzial liegt
- Welche Kosten Sie heute tragen
- Wie der Weg zum ersten Agenten aussieht
Keine PowerPoints. Nur Fakten.
Weiterführende Artikel
- Auftragseingang automatisieren — Email, Fax, PDF — alles automatisch
- API-Integration Kosten — Was kostet die ERP-Anbindung?
- ERP-Erweiterungen entwickeln — Individuelle Anpassungen
- Pilotprojekt starten — In 4 Wochen zum Ergebnis
- Individuelle Software entwickeln lassen — Der komplette Guide



